Maria Kerbler
Maria Kerbler
Lachen ist billiger als Liften
Schon als Kind lachte ich viel und gerne. Das ging so weit, dass oft meine Mutter mich grimmig anblickte und meinte sei ruhig oder sei still oder das tut man nicht etc. Nicht selten ging ich dabei knapp einer Ohrfeige vorbei.
Rückblickend kann ich aber sagen, dass das Lachen und der Humor mir immer einen neuen Auftrieb gaben.
An einem Sonntag im Jänner 1960 erblickte ich das Licht der Welt. Als einzige Tochter, (habe noch zwei ältere Brüder) war ich für meinem Vater wohl bestimmt das Nesthäkchen. Ich wollte jedoch immer mit meinen Brüdern mithalten und machte überall mit. Volksmusik und Sport standen in frühen Jahren als Freizeitaktivitäten auf dem Plan.
Hausmusik – d.h. Steirische Ziehharmonika, Gitarre, Bassgeige und Hackbrett.
Im sportlichen Bereich waren das Schifahren und das Geräteturnen angesagt.
Später, während meiner Ausbildung zur Kindergartenpädagogin absolvierte ich auch noch den Kinderschilehrer und den Turnlehrwart. 
1978 wurde ich mit meiner Ausbildung zur Kindergartenpädagogin fertig und arbeitete anfangs als so genannte „Springerin“.
1978 war auch das Jahr, wo ich meinen Mann kennen lernte.
1980 kam unsere erste Tochter Lydia und 1984 unsere zweite Tochter Judith auf die Welt
Eines schönen Tages kam mein Mann von der Arbeit nach hause und erzählte von unserer neuen Zukunft. – Zwei Jahre Afrika – Entwicklungshilfe.
Na ja, warum nicht?
1986 – 1988 Aufenthalt auf den Cap Verdischen Inseln
Diese zwei Jahre Ausland haben mich und meinen Mann zusammen geschweißt. 
Es wurde plötzlich ganz ganz wichtig zu wissen, dass du dich auf jemanden verlassen kannst. Ich möchte diese Erfahrungen nicht missen.
Heimgekehrt war ich die Haus und Hof Managerin bis mein Mann ein Architekturbüro eröffnete, in dem ich als
Mädchen für alles fungierte. Vom Bürokram über Buchhaltung und Terminvereinbarungen bis zu Ausschreibungen und alles was sonst noch angefallen war. Dreizehn Jahre liefen die Geschäfte gut. Ich konnte mir meine Arbeit frei einteilen und da ich häufig alleine war konnte ich mir ein paar Hobbies zulegen. Orchideen sind meine Liebe. Effektive Mikroorganismen mein Beitrag zur Umwelt. Der Garten als Zufluchts- und Energieort und unser Haus aus dem 16.Jhd. ein Ort der Kreativität und Phantasie. Bis hierhin ein geordnetes Leben mit Hochs und Tiefs wie überall. Bis die Geschäfte nach-ließen und mein Mann mich kündigen musste. Chaos pur auf dem Weg in eine tiefe Depression. Als Kindergartenpädagogin auf dem Lande keine Chance auf Arbeit.
Ich will wieder lachen können
Ich will wieder fröhlich sein können

Aber wie?
Nach AMS eine totale Neuorientierung. Ich werde Lachtrainerin und die ersten Erfahrungen machte ich während meiner Ausbildung in Vorarlberg bei Peter Cubasch. Es war wie ein Eintauchen in ein neues Leben.
Seit Herbst 2007 bin ich nun selbstständige Lachtrainerin. Die schönsten Erlebnisse sind, wenn SeminarteilnehmerInnen anfangs skeptisch in die Runde blicken und zum Schluss vor lauter lachen Tränen in den Augen haben.
Meine Arbeit beschränkt sich nicht auf die Schule Dr. Katarias. Meine Lachseminare haben das gewisse etwas. Sie sind auf unsere Mentalität abgestimmt und das bedarf an vielen Hintergrundinformationen damit das Lachen neu entdeckt werden kann.
Seit einem Jahr befinde ich mich auch im Internet mit meiner Homepage http://www.lamima.at/
Schaut hinein und holt Euch ein lächeln
Eure Maria
Etwas liegt mir noch am Herzen. Ich möchte mich für die Möglichkeit bedanken, bei Euch auf Eurer Homepage „in Erscheinung“ zu treten. Für Drachen Lacher und dem gesamten Team weiterhin viel Erfolg
– w e l t w e i t –