Sonja Schiff
Lebenseckdaten:
Geboren am 2. Oktober 1964 in Vöcklabruck, wohnhaft seit ewigen Zeiten in Salzburg, nach 5 Jahren Ehe, einer einvernehmlichen Scheidung, einem 10 Jahre langen Singleleben, nun seit 7 Jahren in Lebensgemeinschaft mit H.Rogra (Künstler und Unternehmensberater), keine eigenen Kinder (leider).
Berufseckdaten:
Schulabbrecherin in der 7. Klasse Gymnasium, Rumtreiberin und Kindermädchen, Diplom zur psychiatrischen Gesundheits- und Krankenschwester 1988, 5 Jahre Hauskrankenschwester, 10 Jahre Pflegedienstleitung, Abschluss zur akademische Gerontologin an der Uni Graz 2003, Lebens- und Sozialberaterin, selbständig seit 2001.
Meine Lebensleitlinien:
„Wenn ich meiner Berufung folge werde ich erfolgreich sein“ ist mein Hauptmotto im Leben. Darum habe ich vor vielen Jahren beschlossen, meiner inneren Stimme zu folgen, meinem inneren gefühlten Auftrag zu trauen und meinen Weg zu gehen.
„Arbeiten und Lust gehen zusammen“ - ich betrachte es als Privileg eine Arbeit tun zu können, die mir Freude macht. Ich achte darauf, dass in meiner Arbeit die Lust am Tun viel Platz hat. Deshalb arbeite ich ausschließlich mit Menschen zusammen, die ähnlich ticken wie ich, mit denen es einfach Spaß macht zu arbeiten. Und ich lehne Aufträge ab, die sich im Bauch nicht gut anfühlen- manchmal leichter, manchmal schwerer (je nach aktueller Auftragslage).
„Standbein, Spielbein, Spaßbein“
so teile ich seit einigen Jahren mein Arbeitsleben ein, wobei das Wort Arbeitsleben sich nicht nur auf bezahlte Arbeit bezieht.
Als Standbein bezeichne ich jenes berufliche Feld, das derzeit hauptsächlich mein Einkommen sichert. Das tut seit 2001 meine Firma Care.Consulting, siehe auch http://www.careconsulting.at. Hier halte ich verschiedene Seminare für Pflegeeinrichtungen und berate Familien bei häuslichen Pflegesituationen. Außerdem berate ich Einzelpersonen und halte für Firmen Seminare zum Thema „Übergang in den Ruhestand“.
Ich bin mit Leib und Seele Krankenschwester und Gerontologin. Ich liebe es PflegekollegInnen für ihre Arbeit zu begeistern, sie in die Tiefe ihres Tuns zu führen und ihnen aufzuzeigen, wie bunt ihr Aufgabengebiet ist. Vor pflegenden Familien habe ich hohen Respekt und ich erlebe wie oft sie alleine gelassen werden. Mit meinen Beratungen nehme ich Familien für eine bestimmte Zeit an die Hand und helfe ihnen die Pflegesituation zu Hause zu organisieren.
Ich begleite einfühlsam Menschen auf den Weg in die Pension, weil ich sicher bin, dass der gelungene Übergang in den Ruhestand ein reichhaltiges Leben als reifer Mensch sichert und die beste Vorbeugung gegen frühzeitige Betreuungsbedürftigkeit ist.
Als Spielbein bezeichne ich berufliche Aktivitäten, die sich zu einem Standbein entwickeln sollen und wollen, aber Zeit haben und brauchen, um zu wachsen. Mein Spielbein derzeit ist die Wechseljahreberatung, siehe http://www.wechselrat.at. Das Konzept der Wechseljahreberatung habe ich in den Niederlanden gefunden und ich fand es schlichtweg genial. In Holland werden flächendeckend Krankenschwestern zu Wechseljahreberaterinnen ausgebildet und arbeiten dann in freier Praxis. Ich hab mir vorgenommen das niederländische Konzept nach Österreich zu bringen und bin auf einem guten Weg. Mit April 2010 startet der erste Lehrgang. Ich selbst biete als Wechseljahreberaterin Einzelberatung (auch via Skype), Vorträge, Seminare und Jahresgruppen an.
Die Wechseljahreberatung liegt mir deshalb am Herzen, weil die Wechseljahre immer noch ein großes Tabuthema bei Frauen darstellen. Mir ist es wichtig Frauen bei Beschwerden ernst zu nehmen und mit ihnen Alltags-Lösungen für ihre körperlichen Probleme zu finden. Mir ist aber auch wichtig, die Wechseljahre als natürlichen Prozess und als Zeit des Wandels zu vermitteln jund Frauen auf ihren Weg zur reifen Frau zu begleiten.
Als Spaßbein bezeichne ich meine Tätigkeiten, die viel Freude machen, die nichts werden müssen, die mir auch finanziell nichts einbringen. Hier geht es um Leidenschaft und Spaß, darum Menschen kennenlernen und etwas zu bewegen. Da meine Leidenschaft der Kunst gehört, ist mein Spaßbein die WANDERgalerie, siehe auch http://wandergalerie.wordpress.com/.
Als Wandergaleristin fördere ich zusammen mit meinen KollegInnen Salzburg Kunst und Künstler in Salzburg, die im normalen Kunstbetrieb keine Chancen haben ausstellen zu können. Wir haben 2009 begonnen und drei außergewöhnliche Veranstaltungen gehabt, auf die wir sehr stolz sind und die mächtig Wirbel gemacht haben medial. Und 2010 geht’s munter weiter. Ich bringe in die Wandergalerie meine guten Kontakte ein, mein Know-How für Öffentlichkeits- und Pressearbeit die ich mir in 5 Jahren politischer Tätigkeit und meiner Führungsfunktion angeeignet habe.
Weitere Informationen zu mir:
Immer besser werdende Saxophonspielerin, begeisterte Malerin, Fotografin und hoffentlich bald Autorin. Leidenschaftliche Hundebesitzerin. Umtriebige Netzwerkerin, Bloggerin und Social Media- Freak. Frau, Feministin, Emma-Leserin. SchmuckManiak – ich liebe große Ringe und protzige Halsketten ;-)
Stärken:
Durchsetzungsstark, zielorientiert, konsequent, tolerant, politisch, sozial.
Schwächen:
Ungeduldig, perfektionistisch, dominant - aber das ist ja eigentlich auch eine Stärke *gg*
Vorbild als Kind:
Pippi Langstrumpf.
Vorbild heute:
Eine hochbetagte Frau, die bereits verstorben ist und die mich sehr geprägt hat.
Und wer wirklich nach dieser langen Ausführung immer noch etwas über mich erfahren will, der lese dieses Interview, das eine liebe Freundin, die Chefredakteurin der Salzburger Straßenzeitung Apropos, mit mir 2009 geführt hat: http://www.apropos.or.at/index.php?id=520
Ich freu mich auf die Vernetzung mit vielen tollen Frauen!